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Recife und die Folgen

Seit 2 Tagen leide ich nun an dem allerschlimmsten Sonnenbrand meines bisherigen Lebens, welches wenngleich es noch nicht so seeehr lange andauert, doch schon einige Sonnenbrände gesehen hat.

An Friso: Es gibt Fotos. Nur, dass ich nicht weiß, ob ich die so gerne veröffentlichen möchte.

Glaube übrigens immernoch, dass ich sterben werde. Die Rückseite meiner Beine ist dunkelrot, mein Dekolleté ist beinahe schwarz und aus unerfindlichen Gründen ist mein Bauchnabel auch tiefrot, während mein restlicher Bauch nur leicht rosa angehaucht ist und auf meinem Rücken wie mit raffinierter Wischtechnik aufgemalt sich verschiedene weiße und rote Hautpartien abwechseln (Warum???).
Kurz: Mein ganzer Körper ist ein Kunstwerk in verschiedenen Rottönen, d
ank grausamer, ausdauernd sengender äquatorialer Mittagssonnen-UVBestrahlung.

Meine arme Sonnencreme mit lächerlichem LSF 50 konnte nur noch kapitulieren. Klar, dass ich von einer Klage gegen den Sonnencreme-Hersteller absehe.

Nicht, dass ich nicht kurz daran gedacht hätte...^^

In diesem Mitleid erregenden Zustand befinde ich mich, weil wir a) ein langes Wochenende hatten und deshalb b) die Hamburger-Mädels plus Sam und ich nach Recife gefahren sind, um dort Urlaub zu machen, von wo aus wir c) am Samstag nach Porto de Galinhas gefahren sind, wo es d) einen in der Tat ziemlich geilen Strand gibt, an dem wir e) so ziemlich den ganzen Tag verbrachten. Leider schliefen wir f) gegen Mittag so ziemlich alle am Strand ein, so dass wir uns g) eine ganze Weile nicht erneut eincremen konnten, was ein großer Fehler war, weil h) Sam, Rieke und ich eine offensichtlich sehr empfindliche Haut haben.

Die Faktoren a) bis h) führten zu einem ziemlich roten Gesicht und einigen rötlichen Flecken auf der Brust bei meinem schwulen Lieblings-Waliser, zu einem extrem schmerzhaften Sonnenbrand an Rücken und Arsch bei Rieke und zu dem oben beschriebenen expressionistischen Desaster bei mir.

Insgeheim hassten und beneideten wir alle Steffi, die trotz LSF 15 (!!!!!) keinerlei Folgen davontrug und natürlich Thio, die sowieso fein raus ist.

Der Ausflug nach Olinda am nächsten Tag war dann leider sehr anstrengend, vor allem, weil wir versuchten, von einem Fleckchen Schatten ins nächste zu springen und weil Olinda ein paar RELATIV (um nicht zu sagen: extrem) steile Straßen hat, die einem bei 40°C im Schatten wie von einem sadistischen Gott geplant vorkommen. Abgesehen davon ist Olinda wunder-wunderschön. Die Aussicht, wenn man es dann endlich nach ganz oben geschafft hat, ist den ganzen Stress dann doch fast wieder wert.

Von Recife selbst habe ich gar nicht soo viel mitgekriegt, nur die Hai-Warnschilder am Strand ziemlich direkt vor der Haustür unserer Gastgeberin Christine sprangen mir sofort ins Auge. Eigentlich sind die schuld an meinem Leiden, denn hätten wir nicht gewusst, dass es in Recife gerne mal den ein oder anderen Hai auch im flachen Wasser gibt, wären wir einfach direkt da schwimmen und an den Strand gegangen und hätten kein frühes Aufstehen und keine anstrengende Busfahrt auf uns nehmen müssen, weshalb wir nicht eingeschlafen wären.

Bei unserem Glück wären Sam, Rieke und ich aber anstatt dessen wahrscheinlich von einer Horde mordlustiger Raubfische umzingelt und langsam zerfleischt worden.

Bei genauerem Nachdenken habe ich es ja vielleicht tatsächlich noch gut getroffen...

Dunkelrote Grüße ins herbstliche Deutschland!

13.10.09 07:52

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