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Der Morgen danach...

Wir waren Sonntag nicht am Strand. Obwohl wir in der festen Absicht, uns mit Pauline zu treffen und dann dahin zu gehen, nach Bessa gefahren sind.

Kamen an, und das Haus war eine Katastrophe. Klar, nach der Party.^^ Pauline war auch weit davon entfernt, ausgehfertig zu sein. Haben also erstmal 2 Stunden lang Geschirr gespült, den Kühlschrank komplett ausgeräumt und ausgewischt etc. Irapa hat einen Putzflash gekriegt, Wasser über den kompletten Fußboden verteilt und verbissen angefangen, zu schrubben. Haben Musik gehört, Jan (Deutscher, Bremen) hat Kaffee gemacht, irgendwann war man drin, im Flow und die Aktion hat mehr oder weniger Spaß gemacht.

Irgendwann dann tauchten Max und Pauline irgendwie überraschend frisch aus der Versenkung auf und wollten los, zuerst ein Acai essen gehen und dann an den Strand. Steffi und ich dachten, juchhu!

Leider war der Acai-Laden an der Ecke zu. Max und Pauline am Verzweifeln. Wollten den Bus nehmen und zu einem anderen fahren. Notfalls wären sie auch kilometerweit zu Fuß geganegn. Haben gerade über die Richtung diskutiert, während ich sehnsüchtig den 10 Meter entfernten Strand fixierte.

Die Retter in der Not waren Dimitri und Danilo, zu Besuch aus dem Sertao, die mit dem Auto vorbeikamen, uns kurzerhand einluden und nach Intermares mitnahmen. In INtermares ist der Strand der Surfistas. Geile Wellen, Palmen, weißer Sand, viele sehr nett anzusehende Surfer und kaum nervige Touristen. Insgesamt sehr gute Perspektive. Berührten auch tatsächlich den Sand in der "Bar dos surfistas", aber nachdem dann sämtliche Acai und, in Steffis Fall, Pommes-Gelüste befriedigt waren, wollten Dimitri und Danilo nach Jacaré, um da später den Sonnenuntergang anzuschauen. Wir, auf die Carona (Mitfahrgelegenheit) angewiesen, natürlich mit. Jacaré IST schön. Keine Frage. Aber die Möglichkeiten, da baden zu gehen, sind limitiert.

Sind also in unseren Strandoutfits mit Handtuch durch die Gegend flaniert und haben den Touri raushängen lassen. Auch mal ganz nett. ... ^^

Sind dann wieder zurück ins Haus nach Bessa, wahrscheinlich, um unseren Frust in Alkohol zu ertränken, genau weiß ich das nicht mehr.

Das gleiche haben wir Montag und gestern gemacht, mit dem Unterschied, dass wir Uni hatten und wenigstens noch bei Capoeira waren.

Habe übrigens deshalb einen Bluterguss an der Schulter. Aufgabe des Tages war nämllich, einen Kopfstand zu machen. Es ist ziemlich wahrscheinlich noch länger her, dass ich einen Kopfstand gemacht habe, als dass ich ein Rad geschlagen habe, dementsprechend ist das dann auch etwas schief gegangen. Sam wollte mich eigentlich festhalten, anscheinend war ich ihm aber zu schnell. Nun gut. Ein paar Narben etc. muss ich wahrscheinlich einfach aus Brasilien mitbringen...

Beijos!

11.11.09 16:34

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